Mein kleines Paradies

Heuer hatten wir einen besonders warmen Sommer. Monatelang fast jeden Tag Sonne, mit regelmäßigen, aber kurzen Regengüssen und Gewittern dazwischen – herrlich. Im Mai diesen Jahres bin ich von meiner Stadtwohnung im 1. Stock in eine Gartenwohnung umgezogen. Seitdem verbringe ich mehr Zeit auf meiner Terrasse als in der Wohnung. Die frische Luft und der Blick auf meinen Garten sind für mich mein kleines Paradies geworden. Ich bemerkte, wie gut es mir tat und wieviel besser ich mich rundum fühlte, wenn ich meine Tage draußen verbrachte statt im Haus.

Erden

Kürzlich las ich ein Buch mit dem Titel „Earthing – Heilendes Erden„, woraufhin mir erst richtig bewusst wurde, wie wichtig der regelmäßige Kontakt zum Boden für unsere Gesundheit ist. So oft wie möglich gehe ich seitedem barfuß in den Garten, und auch im Haus und auf der Terrasse brauche ich keine Schuhe mehr.
Nun ist August und langsam werden die Tage kühler. Meine Füße haben sich schon so an das neue Freiheitsgefühl gewöhnt, dass der Gedanke, sie wieder in Stiefel und Co. zu stecken, mir Unbehagen bereitet. So begann ich, zum Thema „Barfuß gehen“ zu recherchieren und eine neue Welt tat sich mir auf. Es ist nicht nur eine einfache und kostenlose Möglichkeit, den Gesundheitszustand – mit oder ohne Borreliose – wesentlich und schnell zu verbessern, sondern hat noch eine Menge weiterer angenehmer Nebeneffekte zu bieten.
Die Effekte des Barfußgehens kann man erklären, aber spüren kann man sie nur, wenn man es auch macht!
Hat man falsche Vorannahmen erstmal über Bord geworfen und gelernt, worum es wirklich geht, kommt man sehr wahrscheinlich nicht mehr davon los. Hier eine Liste der Vorteile:

Barfuß gehen stärkt das Immunsystem

Der direkte Kontakt mit der Erde lädt den Körper mit Energie auf. Diese zusätzliche Energie kann er dafür verwenden, sich zu entgiften, also Borrelien aufzuspüren und auszuleiten.

Energieschub gefällig?

Es kostet mehr Energie, den Körper ohne die rollende Bewegung des Fußes und die daran gebundenen Sehnen, Gelenke und Waden zu bewegen. Darf sich der Fuß normal bewegen, wird der restliche Körper wesentlich unterstützt und entlastet. Die eingesparte Energie kommt uns zugute. Ich wunderte mich schon nach 2 Wochen, in denen ich (nur zuhause und im Garten) barfuß herumlief, dass ich plötzlich abends nicht mehr einschlafen konnte. Trotzdem konnte ich morgens zur selben Zeit aufstehen wie immer, sogar noch etwas früher. Erst als ich mehr zu dem Thema gelesen hatte, wurde mir klar, dass ich durch das Weglassen der Schuhe einfach mehr Energie zur Verfügung hatte. Dass sich mein Schlafbedürfnis von heute auf morgen von 9 Stunden auf 8 Stunden reduzierte, ist schon ein sehr deutliches Zeichen, dass es mir guttut, und schon ganz für sich alleine genommen genug Grund für mich, dabei zu bleiben.

Entlädt elektromagnetische Strahlung

Die Zellen in unserem Körper haben im gesunden Zustand eine Spannung von circa -80 bis + 60 Millivolt. In diesem Bereich arbeiten Nerven- Gehirn- und andere Zellen optimal. Halten wir uns in der Nähe elektromagnetischer Felder auf (Stromleitung, WLAN, Handymasten), dann überträgt sich ein Teil deren hoher Ladung auf uns. Das lässt sich einfach mit einem Strommessgerät messen, einem sogenannten Multimeter. Steht der Körper derart unter Strom, stört das die Kommunikation und Zusammenarbeit der Zellen. Sobald wir mit bloßen Füßen auf der Erde stehen, entlädt sich die Spannung. Ganz besonders Menschen, die täglich vorm Computer sitzen, sollen sich täglich entladen.

Lindert Stress

Barfußlaufen (oder -stehen oder -sitzen) beruhigt die Nerven. Dieser Effekt ist schon nach wenigen Minuten spürbar. Nicht weit hergeholt ist meiner Meinung nach die Redewendung, dass jemand, der wütend ist, „geladen“ sei.

Schmerzen bessern sich

Regelmäßiger Kontakt mit der Erde lindert Schmerzen. In dem oben erwähnten Buch werden viele Beipiele von chronischen Schmerzpatienten aufgeführt. Hier ist wichtig, daß das Barfußlaufen draußen geschieht, auf einer Wiese, im Wald oder auf anderem naturbelassenem Untergrund.

Verbessert die Stimmung

Wir geben unsere aufgestaute elektrische Ladung in den Boden ab, unsere Nerven beruhigen sich, wir sind (bestenfalls) in der Natur, an der frischen Luft…all diese Dinge fördern nicht nur unsere Gesundheit, sondern wirken sich auch positiv auf unsere Stimmung aus.

Leben auf freiem Fuß – Ein Gefühl von Freiheit, Kindheit, Verbundenheit, Geborgenheit, Urvertrauen

Stell dir vor, du würdest jeden Tag nach dem Aufstehen Handschuhe überstreifen und sie den ganzen Tag drauf lassen. Der Gedanke ist doch absurd oder? Bei unseren Füßen sind wir das schon so gewohnt, dass wir es gar nicht mehr hinterfragen. Erst als ich aus dieser Gewohnheit ausgebrochen bin,  habe ich gemerkt, wie großartig es sich anfühlt, die Füße frei bewegen zu können.

Fußmuskeln bilden sich wieder aus

Sehnen, Bänder werden wieder beansprucht und dadurch gestärkt. Platt- Senk- Spreizfuß, Hallux bessern sich, weil sich das Fußgewölbe wieder aufrichtet.

Die Fußform verändert sich

Füße, die in Freiheit leben dürfen, statt eingesperrt ihr Dasein zu fristen, blühen regelrecht auf. Leute, die lange und oft ohne Schuhe gehen, berichten einheitlich, dass Zehen sich wieder ausbreiten und gerader werden statt aneinanderkleben, wie sie es in engen Schuhen tun müssen. Die Proportionen werden gleichmäßiger und breiter. Sie nehmen den Platz, der ihnen zusteht, wieder ein.

Das Tier in uns

Durch eine vermehrte Beanspruchung der Fußsohle bilden sich Fettpolster, aber keine Angst, nicht auf den Hüften, sondern unter Zehen, Ballen und Fersen – so wie bei Tieren unter ihren Pfoten. So können uns auch kleine Kieselsteinchen nicht mehr viel anhaben.

Bessere Durchblutung

Dürfen sich die Muskeln der Füße wieder bewegen, entsteht dadurch Wärme und der Blutfluss erhöht sich. Über Waden, Knie und die Beine verbessert die Bewegung die Durchblutung im gesamten Körper.

Spannungen lösen sich und die Wirbelsäule richtet sich auf

Regelmäßiges Barfußgehen führt zu einer besseren Haltung. Die beanspruchten Fußmuskeln richten die Innenseite der Fußsohle auf. Das Fußskelett stabilisiert sich. Die Zehen werden kräftiger und bewegen die Knochen wieder in ihre natürliche Haltung zurück. Diese Korrektur wirkt auf das Knie. Sobald sich das Knie wieder richtig ausrichten und sich in seine natürliche Haltung hinein entspannen kann, wirkt es sich weiter positiv auf Hüfte, Wirbelsäule, Nacken und Kiefer aus. Verspannungen lösen sich und Kopfschmerzen lassen nach oder verschwinden ganz.

Füße sind natürliche Stoßdämpfer

Vorausgesetzt, man geht richtig, knallt nicht mit der Ferse zuerst auf den Boden, sondern setzt mit dem ganzen Fuß auf und rollt schön mit den Fersen ab. Dann entsteht kein Aufprall und das schont die Gelenke. Schuhe mit Dämpfung kann man sich also sparen, das kann der Fuß mindestens genauso gut.

Kostenlose Fußreflexzonenmassage

Jede Unebenheit, jedes kleine Steinchen drückt auf die circa 70.000 Akupressurpunkte in unseren Fußsohlen. So viele Punkte könnte kein Mensch gleichzeitig massieren. Diese Behandlung ist nicht nach 30 Minuten zu Ende, kostet mich nada und ich kann sie täglich haben. So sieht wahrer Reichtum aus.

Was fast niemand mehr weiß: Unsere Füße regeln die Körpertemperatur

Das ist wirklich klasse am barfuß gehen: Die Füße regeln die Körpertemperatur! Durch den direkten Kontakt mit der Erde nehmen sie die Bodentemperatur wahr und halten die Körpertemperatur entsprechend konstant. Je kälter der Boden, desto mehr Wärme erzeugen die Füße. Im Sommer, wenn der Boden warm ist, kühlen sie den Körper. Das kann ich eindeutig bestätigen. 1, 2 mal merkte ich abends, wie mich eine Wärmewelle von unten nach oben durchströmt. Ich führe das darauf zurück, dass meine Temperaturregelung, nachdem sie quasi mein ganzes Erwachsenenleben lang abgestellt war, nun wieder ‚an‘ ist und beginnt, die Rohre durchzupusten und sich komplett neu einzustellen. Kein Fieber, wie ich es in den ersten Monaten nach meiner Borrelioseinfektion im Kopfbereich regelmäßig fühlte, sondern etwas Angenehmes, Wohltuendes in Füßen, Beinen und Bauch. Was für ein Wunderwerk unser Körper doch ist, ich bin ganz begeistert.

Kneippen

Schon Sebastian Kneipp war vor über 100 Jahren ein großer Fan des Barfußlaufens. Ich kann es kaum erwarten, diesen Winter meine Füße in den Schnee zu stecken.

Fußchakren werden aktiviert

Die Fußchakren gehören zu den Nebenchakren. Sie stehen für Erdung, Standfestigkeit und Ausdauer. Diese Eigenschaften und Themen verstärken sich automatisch im Leben, je kräftiger die Chakren strahlen. Die Fußzentren sind verbunden mit dem Kniechakra und dem Wurzelchakra. Infolgedessen werden auch diese gestärkt, sowohl körperlich als auch seelisch. Das Knie steht für Flexibilität, das Wurzelchakra für Lebenskraft. Diese stärken wiederum Nabelchakra (Beziehungen), Herzchakra (Liebe) und so weiter. Kurzum: Das ganze Leben verbessert sich von selbst, nur dadurch, dass man regelmäßig barfuß geht.

Achtung, Schuhe können Ihre Gesundheit gefährden

Fußschweiß ade

Damit habe ich persönlich keine Erfahrung aber es macht Sinn. Der Körper entgiftet durch die Füße. Wird dieser Vorgang durch Hitze, Enge und künstliche Materialien erschwert, erzeugt das einen Rückstau und Stoffe können nicht ausgeschieden werden. Sobald die Fußsohle frei ist, können Giftstoffe entweichen.

Bessert Fußpilz

Auch das scheint mir logisch. Fußpilzsporen sind, wie Borrelien auch, Schmarotzer, die unser Immunsystem belasten. Sie fühlen sich m feuchtwarmen Milieu wohl. Hältst du deine Zehen regelmäßig an die frische Luft, wird sich der Fußpilz nach und nach verabschieden. Gerbstoffe in der Erde stärken außerdem den Säuremantel der Haut, der dadurch an Widerstandskraft gewinnt.

Natürliches Aphrodisiakum

Das sinnliche Erleben der aus jahrelang im Schuhgefängnis eingesperrten Füße erwacht zu neuem Leben. Man steht wieder „mit beiden Beinen im Leben“, spürt, wie man von Mutter Erde getragen wird, den nassen Tau auf dem weichen Gras, Matsch zwischen den Zehen, die Wärme der Sonne, den sprühenden Regen. Diese Sinnlichkeit, die verbesserte Durchblutung im ganzen Körper, die erhöhte Aktivierung des Wurzelchakras, die verbesserte Stimmung – all das wirkt sich auch auf das Liebesleben positiv aus.

Barfuß im Winter?

Theoretisch kein Problem. Schließlich sind wir ohne Schuhe zur Welt gekommen. Tiere laufen auch barfuß. Warum ist denen nicht kalt? Warum zittern kleine Schoßhunde, die in der Wohnung leben, nicht aber kleine Mäuse auf der Wiese? Kann der direkte Kontakt zur Erde (im Gegensatz zum Asphalt) der Grund dafür sein?
Es gibt Leute, die das ganze Jahr über barfuß laufen und denen dabei nicht kalt ist. Da die Füße die Körpertemperatur regeln, bleibt diese konstant warm. Man zieht sich warm an, nur die Füße bleiben unbekleidet. Ich möchte das diese Winter auch ausprobieren und bin schon gespannt.

Bedenken?

Muss ich meine Füße nicht vor Zecken schützen?

Ja. Natürlich gilt es, Gebiete, von denen man weiß, dass es dort viele Zecken gibt, zu meiden. Die ersten Monate nach meiner Wanderröte habe ich mich vor Angst erstmal von Wiesen und Wäldern komplett ferngehalten. Wusste ich doch nie, wann mich die nächste Zecke überfallen könnte, und Borreliose war eine wirklich angsteinflößende Diagnose. Inzwischen habe ich viel dazugelernt und bin überzeugt, dass mir ein Abschotten von der Natur wesentlich mehr Schaden zufügen würde als jede Borrelieninfektion. Weil die Natur mein Immunsystem stärkt und mich beim Entgiften unterstützt. Optimale Gesundheit ist ohne regelmäßigem Aufenthalt in der Natur meiner Meinung nach nicht möglich.

Was, wenn ich auf Glasscherben trete und mich verletze?

Um Glasscherben mache ich grundsätzlich einen Bogen. Die Haut auf der Fußsohle wird, wenn man regelmäßig ohne Schuhe läuft, dicker (aber auch weicher, so wie weiches Leder) und widerstandsfähiger. Sollte ich mich doch mal verletzen, ist das auch kein Weltuntergang. Heilsalbe drauf und ein feines Fußbad und bald ist es wieder gut.

Was, wenn ich unterwegs bin und es wird plötzlich kalt?

Die Bodentemperatur bestimmt nicht automatisch die Körpertemperatur, auch wenn wir das alle mehr oder weniger so gelernt haben. Dass das ganz anders läuft, habe ich jetzt selber auch schon erlebt. Die Füße registrieren die Bodentemperatur und wärmen den Körper so, dass er im Verhältnis zum Boden genau die richtige Temperatur behält. Haben wir Schuhe an, klappt das nicht, da die eingesperrten gewärmten Füße keine Ahnung haben, dass es draußen kalt ist. Sie denken es ist immer Sommer und sehen Grund zu heizen.
Sicherheitshalber nehme ich zum Wandern Schuhe mit, die kann ich jederzeit anziehen, falls es kalt wird, oder der Kieselweg kein Ende nimmt.

Kieselsteine tun doch weh

Sehe ich als kostenlose Fußreflexzonenmassage! Als Kind lief ich im Sommer oft barfuß, auch über Schotterwege, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich kann mich nicht erinnern, das ich dabei sonderlich gelitten hätte. Es tut anfangs nur deshalb weh, weil der Fuß geschwächt und die Impulse nicht gewohnt ist.

Bekommen meine Füße eine Hornhaut?

Im Gegenteil, die Haut auf den Fußsohlen wird dicker, aber weicher, denn kleine Steinchen, Erde etc. wirken wie ein Peeling.

Ist das nicht unhygienisch?

Nicht, wenn man sich zuhause die Füße wäscht. Selbstredend. Ich lasse in meiner Wohnung und im Garten gerne die Schuhe weg, wenn ich den Müll rausbringe, und teilweise beim Wandern. So oft wie möglich eben, und so lange ich mich damit wohlfühle. Im Büro und in der Stadt fühle ich mich mit Schuhen wohler. Es gibt aber durchaus Menschen, die auch dort barfuß gehen.

Was sollen denn andere denken?

Ich bin lieber Vorbild als Mitläufer. Will mein eigenes Leben leben, nicht nur das, das mir ‚die Gesellschaft vorschreibt‘. Selbständig denken und handeln. Wer ist denn eigentlich ‚die Gesellschaft‘, wenn nicht du und ich? Zugegeben, ich würde mich nicht gleich barfuß in die Arbeit trauen, weil es einfach unseriös wirkt in meinem Job (im Büro) und ich will nicht von jedem darauf angesprochen werden. Da bin ich nicht dogmatisch. Aber ich baue meine neu gefundene Fußfreiheit immer öfter und länger ein, weil ich spüre, wie gut es mir tut. Sollen sich zukünftige Generationen immer noch in Schuhe zwängen müssen und ihre Gesundheit ruinieren, nur weil wir uns nicht trauen, zu unseren Überzeugungen zu stehen?

Tipps

Ayurvedisches Barfußlaufen

Wannimmer ich etwas Tolles Neues entdecke, das meiner Gesundheit förderlich ist, kann ich sicher sein, dass meine Entdeckung in der TCM oder im Ayurveda schon lange bekannt ist. So auch hier wieder. Die Anleitung zum Tautreten lautet wie folgt:
Morgens zwischen 5 und 10, wenn der Morgentau noch auf den Wiesen liegt, schlendert man circa 20 Minuten lang durch das Gras. Dadurch werden das energiegeladene Tauwasser und ätherische Öle und Wirkstoffe der Wiesenkräuter vermischt und in die Haut einmassiert.

Gib deinen Füßen Zeit, das spüren wieder zu lernen

Füße, die die meiste Zeit in Schuhen gesteckt haben, haben verlernt, den Boden wahrzunehmen. Das müssen sie erst wieder lernen. Ich lief letztes Jahr im Sommer mal in der prallen Mittagssonne ohne Schuhe zum Einkaufen. Insgesamt cirka eine Stunde über Asphal. Erst daheim merkte ich, daß ich riesengroße Blasen auf beiden Fußsohlen hatte. Besser wäre gewesen, auf der Schattenseite zu gehen und zwischendurch mal einen Blick auf meine Fußsohlen zu werfen. Mit der Zeit werden sie widerstandsfähiger und feinfühliger, nur am Anfang ist man besser vorsichtig und übertreibt es nicht.

Nicht zu fest auf die Ferse knallen

Vor allem Schuhe mit Dämpfung gewöhnen uns daran, mit der Ferse fest aufzutreten, da der Stoß komplett gefedert wird. Geht man dann plötzlich barfuß, tendieren manche dazu, mit der Ferse sehr fest aufzutreten. Je lauter du läufst, desto falscher ist dein Gang. Tritt mit dem ganzen Fuß auf und roll dich sanft ab.

Langsam steigern

Fang an in der Wohnung, im Garten, auf kurzen Strecken, solange es dir gut tut. Sobald du die positiven Effekte selber zu spüren beginnst, wirst du die Schuhe automatisch immer öfter und länger weglassen wollen. So ging es mir jedenfalls.

Wärme deine Füße wieder auf, wenn sie kalt wurden, besonders anfangs

Bergauf lernt sich barfußgehen leichter
weil man da automatisch statt der Ferse den gesamten Fuß aufsetzt und ihn dann abrollt

Kennst du den schon?

Wo sind deine Schuhe? Hab ich verschenkt, an jemand, den ich nicht mag