Wiederherstellung dessen, was zerbrochen ist

Der amerikanische Phytotherapeut Matthew Wood erkannte, daß die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) für Symptome, die einer Borreliose gleichen, die Karde (Dipsacus asperoides oder Dispacus japonica) anwendet. Die TCM beschreibt diese Pflanze als Xu Duan – „Wiederherstellung dessen, was zerbrochen ist“. Sie ist ausgezeichnet geeignet für die Stärkung des Nierenkreises (Jing) und der Leber, und fördert die aktive Yang-Energie.
Wood entdeckte zudem, daß die von Zecken übertragenen Spirochäten bei Rehböcken das Wachstums des Geweihes anregten, beim Menschen aber zu chronische Entzündungen in Muskeln und Gelenken führten. Seine interessanten Erkenntnisse sind nachzulesen in seinem schönen Buch „Die Weisheit der Pflanzen“ – ein sehr empfehlenswertes Werk für Heilpflanzenliebhaber!
Schon bei seinen ersten Borreliose-Patienten erlebte Wood mit der Kardentinktur grossartige Erfolge. Meist folgte einem Ausschlag die vollständige Heilung. Typische Symptome wie Muskel- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Verlust an geistiger Klarheit verschwanden. Über diese und weitere erstaunliche Heilerfolge mit der Karde kann man in Wolf-Dieter-Strorls Buch „Borreliose natürlich heilen“ nachlesen.

Die Karde regt mit ihrer leicht warmen Temperatur die Verdauung an, entgiftet, leitet ab, gleicht aus und bringt das Blut stärker in Bewegung.
Genaugenommen wird die Wurzel der Karde (Radix dipsaci) verwendet. Es gibt sie als Tee, Pulver oder Tinktur.

Faszinierend – die Signaturenlehre der Karde

Die rotblaue Blüte der Karde wandert beim Abblühen gleichzeitig nach oben und unten – genauso wie die Wanderröte, das Erythema migrans, das erste Symptom der Borrelioseinfektion! Wenn das mal kein Zeichen ist!

Infos zur Kur mit der wilden Karde findest du hier: Kur mit wilder Karde